Anonyme Risikovoranfrage bei BU/DU: Wann lohnt sich das wirklich?

    • 281 posts
    January 4, 2026 5:09 AM EST

    Ich lese mich gerade in das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Dienstunfähigkeitsversicherung ein und merke, dass man mit „mal schnell online vergleichen“ offenbar ordentlich ins Fettnäpfchen treten kann. Besonders bei Vorerkrankungen, Hobbys oder einem nicht ganz eindeutigen Berufsbild scheint das Thema deutlich heikler zu sein, als viele denken.
    Frage: In welchen Situationen würdet ihr eine anonyme Risikovoranfrage machen, und was sind eure Erfahrungen damit (Zeit, Ergebnis, Aufwand)?

    • 430 posts
    January 4, 2026 8:09 AM EST

    Viele raten dazu, weil eine direkte Anfrage oder ein „Probeantrag“ im Worst Case spätere Abschlüsse erschweren kann, wenn irgendwo eine Ablehnung dokumentiert wird.

    Spannend fand ich dazu den Artikel „Anonyme Risikovoranfrage Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder Dienstunfähigkeitsversicherung (DU): Kostenlos online anfragen und vergleichen!“ von UFKB, der das Vorgehen und typische Stolperfallen gut erklärt: https://www.ufkb.de/blog/risikovoranfrage-bu-du.

    Gerade wenn es um frühere Behandlungen, Sportarten mit Risiko oder unklare Tätigkeitsprofile geht, kann so eine Voranfrage helfen, verschiedene Versicherer neutral zu testen, bevor man sich festlegt.

    Wichtig ist dabei aus meiner Sicht, dass die Angaben sauber aufbereitet sind, damit der Risikoprüfer nicht „vom schlimmsten Fall“ ausgeht und unnötig Zuschläge oder Ausschlüsse entstehen.

    Wenn am Ende nur ein oder zwei Gesellschaften überhaupt normal annehmen würden, ist das zwar weniger „Preisvergleich“, aber du hast immerhin eine realistische, schriftlich belastbare Entscheidungsgrundlage.

    Mich würde interessieren, ob ihr dadurch bessere Konditionen bekommen habt oder ob es bei euch eher „nice to have“ war, aber keinen echten Unterschied gemacht hat.