Viele raten dazu, weil eine direkte Anfrage oder ein „Probeantrag“ im Worst Case spätere Abschlüsse erschweren kann, wenn irgendwo eine Ablehnung dokumentiert wird.
Spannend fand ich dazu den Artikel „Anonyme Risikovoranfrage Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) oder Dienstunfähigkeitsversicherung (DU): Kostenlos online anfragen und vergleichen!“ von UFKB, der das Vorgehen und typische Stolperfallen gut erklärt: https://www.ufkb.de/blog/risikovoranfrage-bu-du.
Gerade wenn es um frühere Behandlungen, Sportarten mit Risiko oder unklare Tätigkeitsprofile geht, kann so eine Voranfrage helfen, verschiedene Versicherer neutral zu testen, bevor man sich festlegt.
Wichtig ist dabei aus meiner Sicht, dass die Angaben sauber aufbereitet sind, damit der Risikoprüfer nicht „vom schlimmsten Fall“ ausgeht und unnötig Zuschläge oder Ausschlüsse entstehen.
Wenn am Ende nur ein oder zwei Gesellschaften überhaupt normal annehmen würden, ist das zwar weniger „Preisvergleich“, aber du hast immerhin eine realistische, schriftlich belastbare Entscheidungsgrundlage.
Mich würde interessieren, ob ihr dadurch bessere Konditionen bekommen habt oder ob es bei euch eher „nice to have“ war, aber keinen echten Unterschied gemacht hat.