Trauerkarte selbst formulieren – lieber kurz oder ausführlich?

    • 330 posts
    February 24, 2026 9:09 AM EST

    Ich sitze seit Tagen vor einem leeren Blatt und komme einfach nicht ins Schreiben. Eigentlich möchte ich etwas Persönliches verfassen, aber sobald ich beginne, klingt es für mich zu pathetisch oder zu nüchtern. Deshalb schiebe ich es immer wieder vor mir her.

    Frage:
    Wie habt ihr das gelöst, wenn ihr selbst eine Trauerkarte schreiben musstet? Habt ihr euch an Beispielen orientiert oder einfach drauflos geschrieben? Und gehört eurer Meinung nach eher ein längerer Text oder nur ein kurzer Abschiedsgruß hinein?

    • 478 posts
    February 24, 2026 9:31 AM EST

    Ich hatte genau die gleiche Blockade und habe erst mal nur Stichpunkte gesammelt, statt sofort ganze Sätze zu formulieren.
    Daraus entstand später fast automatisch ein kurzer Text, weil viele Gedanken sich wiederholt haben.

    Sehr geholfen hat mir der Ratgeber auf https://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/155471-trauerkarten-selbst-gestalten--so-gelingtder-persoenliche-abschied.
    Dort wird gut erklärt, dass wenige ehrliche Worte oft stärker wirken als lange Formulierungen.

    Ich habe am Ende nur vier Sätze geschrieben und ein passendes Zitat ergänzt.
    Gerade die Kürze wirkte viel persönlicher als ein langer Absatz.

    Die meisten Angehörigen lesen solche Karten in einem emotionalen Moment.
    Deshalb finde ich heute: lieber kurz, aber wirklich von Herzen.